Datenschutzrechtliche Informationen

Nachfolgend erhalten Sie von uns Informationen zum Datenschutz. Mit Ihrer Teilnahme an der Studie erklären Sie sich auch mit der hier beschriebenen Verarbeitung Ihrer Daten einverstanden. Wir bitten Sie daher, die nachstehenden Informationen sorgfältig zu lesen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beachtet bei ihrer Arbeit die einschlägigen Vorschriften zum Datenschutz, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie etwaige spezialgesetzliche Vorschriften, wie bspw. das Sozialgesetzbuch (SGB). Dies gilt auch für die hier durchgeführte Studie. Im Rahmen der Studie erheben, speichern und verarbeiten wir folgende Daten von Ihnen:

1. Registrierung

Während der Registrierung zur Teilnahme an der Studie fragen wir Sie nach Ihre Kontaktdaten. Außerdem erstellen Sie einen individuellen Code, unter Angabe dessen Sie an den Fragebögen und dem Training selbst teilnehmen werden.

2. Online-Fragebögen

In den Online-Fragebögen werden wir Sie bitten, einige demografische Fragen zu beantworten, außerdem stellen wir Ihnen weitere Fragen zu Ihrer Person. Diese basieren auf standardisierten Fragebögen und sind für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich. Alle Daten werden wir nur in aggregierter Form, d.h. zusammengefasst über mehrere Studienteilnehmer hinweg, auswerten. Rückschlüsse auf einzelne Studienteilnehmer werden dadurch nicht möglich sein.

3. Online-Training

Am Anfang und Ende jedes Moduls werden wir Sie bitten, ein paar kurze Fragen zur Evaluation des Trainings zu beantworten. Zudem werden während des Online-Trainings automatisch erfasste Daten erhoben (z.B. Reihenfolge der Modulbearbeitung, Bearbeitungsdauer), um bessere Aussagen über die Wirksamkeit des Trainings ableiten zu können. Nutzereingaben bei einzelnen Übungen werden nur gespeichert, um in späteren Modulen wieder angezeigt zu werden. Es findet keine Weiterverarbeitung statt.

4. Präsenztrainingseinheiten

Während der Präsenztrainingseinheiten wird Ihre Anwesenheit erfasst. Dafür wird eine Teilnahmeliste herausgegeben, in der Sie Ihren individuellen Code eintragen.

Zweck der Datenerhebung und -nutzung

  • Kontaktdaten: Wir nutzen Ihre Kontaktdaten (Name und E-Mail-Adresse) ausschließlich, um Ihnen die Online-Fragebögen zuzusenden, Ihnen mitzuteilen, wann Ihr Training beginnt, Sie während der Interventionsphase an die wöchentliche Freischaltung neuer Module im Online-Training und die täglichen Übungen zu erinnern, Ihnen – falls sie dies am Ende des letzten Fragebogens wünschen – Informationen zu den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Projekt zur Verfügung zu stellen, und um Ihnen nach der letzten Befragung ein Zertifikat auszustellen. Fall Sie zusätzlich eine Kontaktierung per SMS wünschen, erheben und nutzen wir ausschließlich zu diesem Zweck Ihre Mobilrufnummer.
    Auf den projektbezogenen E-Mail-Account haben ausschließlich die Projektmitarbeiterinnen Zugriff. Sämtliche E-Mails werden nach Studienende, spätestens jedoch zum Projektlaufzeitende gelöscht.
  • Zuordnungsdaten: Wir speichern Ihren Code in einer Zuordnungsliste, die Ihren Namen mit Ihrem Code verbindet. Nur Mitglieder des Projektteams können auf diese Liste zugreifen und Ihren Code mit Ihrem Namen in Verbindung bringen. Ihre Angaben werden nur mit Ihrer Person in Verbindung gebracht, um Sie zu informieren, welcher Trainingsgruppe sie zugeordnet sind, um Ihnen nach der letzten Befragung ein Zertifikat auszustellen, wenn Sie regelmäßig an dem Training und den Befragungen teilgenommen haben, und um Ihnen zu gegebener Zeit Informationen zu den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Projekt zur Verfügung stellen zu können, wenn Sie dies nach der letzten Befragung wünschen.
  • Forschungsdaten: Dazu zählen Ihre demografischen Angaben und weiteren Auskünfte in den Fragebögen und die automatisch erfassten Daten des Online-Trainings (z.B. Übungsverläufe und Reihenfolge der Modulbearbeitung, Bearbeitungsdauer) sowie die pseudonymisierte Anwesenheitsliste der Präsenztrainingseinheiten. Die Forschungsdaten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Pseudo-nymisierung und Anonymisierung

Die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung der Forschungsdaten erfolgt ausschließlich in pseudonymisierter Form[1]. Dies bedeutet, dass alle erhobenen Forschungsdaten nicht mit Ihrem Namen, sondern mit einem Code versehen sind, den Sie selbst anhand einer Regel erstellen und den außer Ihnen niemand kennt. Sie geben den Code jeweils vor der Bearbeitung der Fragebögen und der Trainingsinhalte an. Mithilfe des Codes werden die Forschungsdaten in pseudonymisierter Form verknüpft, um Veränderungen im Laufe der Zeit zu untersuchen.

Neben diesen pseudonymisierten Forschungs-Rohdaten (unbearbeitete Forschungsdaten, d.h. nicht-transformierte, nicht-aggregierte Ursprungsdaten) liegen die Forschungsdaten in Form von aggregierten aufbereiteten Forschungsdaten vor. Bei diesen werden einzelne Werte oder Kategorien einer Variable vergröbert (aggregiert), sollten bestimmte personenbeziehbare Einzelangaben (indirekte Identifizierungsmerkmale wie z.B. Staatsangehörigkeit, offene Berufsangabe) das Identifizierungsrisiko einzelner Personen erhöhen, da sie beispielsweise selten vorkommen. So können die aufbereiteten Forschungsdaten nicht mehr einer bestimmten oder bestimmbaren Person zugeordnet werden.

[1] Pseudonymisierung bezeichnet die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen Person zugeordnet werden können

Datenspeicherung

Alle in diesem Projekt erhobenen Daten werden für Dritte unzugänglich auf Servern der BAuA in einem Ordner gespeichert, auf das nur die Projektmitarbeiterinnen Zugriff haben. Die Kontaktdaten, die Zuordnungsdaten und die Forschungsdaten werden jeweils getrennt voneinander in einem jeweils separaten und vor unbefugten Zugriff Dritter besonders geschützten Verzeichnis gespeichert, sodass personenbezogene Daten strikt von den Forschungsdaten getrennt bleiben.

Datenweiter-verarbeitung

Es ist gewährleistet, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten auch getrennt verarbeitet werden. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte bzw. Nachnutzung personenbezogener Daten durch Dritte. Die Forschungsdaten werden ausschließlich in pseudonymisierter Form ausgewertet. Die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Publikationen oder auf Tagungen erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und lässt zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf einzelne Personen zu.

Datenlöschung

Die Löschung der im Rahmen dieser Studie erhobenen und weiterverarbeiteten Daten erfolgt in der Regel dann, wenn der Zweck, für den sie erhoben worden sind, entfällt.

  • Die Kontaktdaten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt wird, spätestens jedoch 1 Jahr nach Ende des Projekts. Die Aufbewahrung nach Projektende dient der Rückmeldung von Projektergebnissen an Sie, sofern Sie dies wünschen.
  • Die Zuordnungsdaten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden, spätestens jedoch 1 Jahr nach Ende des Projekts. Nach der Löschung dieser Zuordnungsdaten kann der Datensatz einer bestimmten Person in den Forschungsdaten nicht mehr identifiziert werden.
  • Die Forschungs-Rohdaten werden nach Ende des Forschungsprojektes und der letzten daraus resultierenden wissenschaftlichen Veröffentlichung 10 Jahre entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufbewahrt und sodann gelöscht.
  • Bei den aufbereiteten Forschungsdaten ist eine Löschung nicht vorgesehen. Gegebenenfalls werden diese über ein sicheres, internetbasiertes Datenarchiv (z.B. OSF, ZPID, GESIS, etc.) als Scientific Use File für die wissenschaftliche Nutzung zugänglich gemacht. Damit folgt diese Studie den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zur Qualitätssicherung in der Forschung.

Verantwortliche

Die im Rahmen dieser Studie erhobenen personenbezogenen Daten werden streng vertraulich behandelt. Verantwortlich für die Datenverarbeitung sind die Projektleiterinnen Frau PD Dr. Alexandra Michel und Dr. Anne Wöhrmann sowie die Projektmitarbeiterin Sarah Althammer (Kontaktdaten s. Studieninformation). Sämtliche Daten sind ausschließlich den genannten Projektmitarbeiterinnen zugänglich. Alle Projektmitarbeiterinnen unterliegen der Verschwiegenheitspflicht. Im Rahmen von Forschungskooperationen kann weiteren Personen Zugriff auf die pseudonymisierten Forschungsdaten gewährt werden (z.B. Studierenden im Rahmen eines Praktikums oder einer Abschlussarbeit). Diese Personen werden gesondert auf die Einhaltung der Verschwiegenheit verpflichtet.

Empfänger der Daten

Die im Rahmen der Studie gewonnenen Kontakt- und Forschungsdaten werden außerhalb der BAuA von den folgenden Dienstleistern erhoben und verarbeitet:

Sämtliche im Rahmen des Projekts genutzten Online-Fragebogen sowie das Registrierungsformular wurden mit der Software SoSciSurvey programmiert. SoSciSurvey bietet eine sichere Infrastruktur (SSL-Verschlüsselung), zuverlässige Technik (ISO27001-zertifiziertes Rechenzentrum in München, Deutschland) sowie Datenvermeidung (keine Cookies, keine Aufzeichnung der IP-Adresse). Für den Server werden verschlüsselte Sicherheitskopien über einen Zeitraum von 12 Monaten vorgehalten. Zur Vertiefung sind weitere Informationen verfügbar unter: https://www.soscisurvey.de/de/privacy.

Im Rahmen der Registrierung werden personenbezogene Daten durch SoSciSurvey erhoben. Für die Verarbeitung von Adressdaten während der Registrierung wurde ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit der SoSci Survey GmbH geschlossen.

Wird bei der Registrierung ausgewählt, dass die wöchentlichen Erinnerungen per SMS zugestellt werden sollen, werden diese mit der WebApp CM.com versandt. CM.com berücksichtigt alle Prinzipien, die die Grundlage der DSGVO bilden und ist nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 20000-1 und ISO 27001 zertifiziert.

Der Standort des Webservers, auf dem wir unser Online-Training hosten, liegt in Deutschland in ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren. Maßnahmen wie ein SSL-Zertifikat garantieren einen hohen Sicherheitsstandard. Zur Verarbeitung personenbezogener Daten wurde ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Sollten direkte Identifizierungsmerkmale automatisch übermittelt werden (z.B. IP-Adresse), werden diese unverzüglich gelöscht.

Ihre Rechte

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auf der Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen verarbeiten, können Sie gegenüber der BAuA (Verantwortlicher i.S. d. DS-GVO) folgende Rechte geltend machen (gem. Art 15-21 DSGVO):

  • das Auskunftsrecht
  • das Recht auf Berichtigung
  • das Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
  • das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • das Recht auf Unterrichtung
  • das Recht auf Datenübertragbarkeit
  • das Widerspruchsrecht

Wird im Falle eines Widerrufs der Einwilligung die Löschung aller gespeicherten personenbezogenen Daten verlangt, werden die entsprechenden Kontaktdaten und die Zuordnungsdaten unverzüglich und unwiderruflich gelöscht. Nach der Löschung der Zuordnungsdaten kann der Datensatz einer bestimmten Person in den Forschungsdaten nicht mehr identifiziert werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung wird vom Widerruf nicht berührt, die bis dahin erhobenen Forschungsdaten werden für wissenschaftliche Forschungszwecke weiterverwendet.

Kontaktdaten

Bei Anliegen zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen und zur Klärung von datenschutzbezogenen Angelegenheiten können Sie sich an die behördliche Datenschutzbeauftragte der BAuA wenden:

Datenschutzbeauftragte Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund
+49 (0) 231 – 9071 2226
bds@baua.bund.de

Sollten Sie der Meinung sein, dass die Erhebung, Bearbeitung oder Nutzung Ihrer Daten innerhalb dieser Studie nicht gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfolgt, so haben Sie das Recht, sich bei der folgenden Aufsichtsbehörde zu beschweren:

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)
Husarenstraße 30, 53117 Bonn
+49 (0) 228 997799 – 0
poststelle@bfdi.bund.de

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